Feuerwehr Obersiggenthal
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Feuerwehrreise 01.09.2012-02.09.2012

Pünktlich um 7.00 Uhr begrüsste uns unser Feuerwehrvereins Präsident (Lorenz Füglister) zur Reise 2012. Nach einer kurzen Bestandsaufnahme meinerseits stellte ich fest, dass wir schon ein Opfer hatten, welches uns eine Runde bezahlen musste. Es war dies Mario Käser, dieser hatte nämlich verschlafen. Nach einem kurzen Umweg via Untersiggenthal, um unsere Schlafmütze abzuholen, fuhren wir mit dem Car Richtung Flawil zur Schokoladenfabrik Maestrani. Dort angekommen wurden wir zuerst mit Kaffee, Gipfeli und natürlich mit viel Schokolade begrüsst, denn diese gibt es hier reichlich. Nach einer freundlichen Begrüssung durch Frau Zwicker, konnten wir einen Film anschauen über die Entstehung der Firma Maestrani und das Schokolade glücklich macht. Anschliessend gingen wir auf den Firmenrundgang, welcher mit viel Schokolade gespickt war. Die Route führte durch ein kleines Museum, die Produktionsstrassen und am Schluss durch den Fabrikladen, in welchem einige fast zu kleine Einkaufskörbe hatten. Nach einem knapp zweistündigen Aufenthalt in Flawil fuhren wir weiter nach St. Margrethen zur Festung Heldsberg. Beim Parkplatz angekommen galt es zuerst einen 10 minütigen Marsch hinter uns zu bringen. Für jene Kollegen, welche nicht so gut zu Fuss waren, wurde hierfür ein Taxi organisiert.

Als wir am Haupteingang ankamen wurden wir bereits von unserem Führer empfangen. Dieser führte uns durch das unterirdische Labyrinth von zahlreichen Gängen in einen Saal. Hier wurden wir über die politische Lage der Festung und Europa, welche damals herrschte instruiert. Nach dieser eindrücklichen Instruktion verschoben wir zu einem traditionellen militärischen Mittagessen namens "Hörndli mit Gehacktem und Öpfelmues". Gestärkt durch die militärische Küche traten wir den zweiten Teil der Führung an. Dafür wurden zwei Gruppen gebildet, welche sich rund zwei Stunden durch die Gänge und Stellungen bewegten. Nach dieser eindrücklichen Führung ging unsere Reise weiter nach Rorschach zu unserem Nachtquartier, der Jugendherberge am See. Frisch geduscht traf man sich vor der Jugendherberge für einen kleinen immer länger werdenden Spaziergang auf den Rorschacherberg zum Rest. Paradies wo wir unser Nachtessen einnahmen.

Anschliessend gab es noch eine Runde Wirtschaftskunde in Rorschach. Die einen kürzer, die anderen etwas länger. Es gab sogar noch einige, welche sich ein Mitternachts Bad im Pool oder See gönnten.

Am Sonntagmorgen um 8.00 Uhr traf man sich bereits wieder zu einem reichhaltigen Frühstück, einige sahen zu diesem Zeitpunkt allerdings ein wenig verschlafen aus. Pünktlich um 9.30 Uhr fuhren wir im Car weiter Richtung Arbon zum Saurer Museum wo wir von Herrn Hasler erwartet wurden. Er war es auch der uns in einem alten Postauto durch die Geschichte der Saurer Werke führte. Jedes Fahrzeug, das hier steht trug so seine Geschichte. Auch wurden hier Industriemotoren und Webstöcke gebaut. Als wir nach der Führung wieder in den Car einstiegen, entledigite sich Mario Kaeser seiner Pendenz für sein Verschlafen am Samstag. Es gab Freibier für alle. Angekommen in Appenzell steuerten wir auf das Rest. Sonne zu, in welchem uns das Mittagessen erwartete. Im Anschluss hatten wir 1.5 Stunden zur freien Besichtigung von Appenzell. Um 16.00 Uhr hiess es dann zum letzten Mal antreten durch die Führung der Appenzeller Alpenbitter. Speziell zu erwähnen sind hier sicher die Kräuterkammern, in welchen alle 42 Kräuter des Schnapses einzeln zu erkunden waren. Am Ende der Führung gab es noch eine Degustation von den Produkten, auch hier deckten sich wieder einige im Fabrikladen ein. An den vielen Einkäufen könnte man fast meinen wir waren auf der Frauenfeuerwehrreise. Zufrieden und müde traten wir die Heimreise an.

Vielen Dank Oski für die Organisation der Feuerwehrreise.