Feuerwehr Obersiggenthal
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Feuerwehrreise 06. - 07.09.2008


Wir haben uns um 7.00 Uhr im Technischen Zentrum in Nussbaumen besammelt. Da der Zeitplan für die Anreise nach Kloten sehr grosszügig bemessen war, stand bereits nach wenigen 100 Meter die erste Kaffeepause im Restaurant Waage auf dem Programm. Frisch gestärkt ging die Fahrt dann weiter zu unserem ersten Höhepunkt dieser Reise, zur Besichtigung des REGA-Hauptsitzes am Flughafen Kloten.
Zuerst gab es eine kurze Power Point Präsentation über den Aufbau und die Organisation der REGA. Die REGA hat 13 Helikopter und 3 Ambulanzjets im Einsatz. Die Helikopterflotte besteht aus 5 Eurocopter EC 145, die auf den vier Flachlandbasen in Basel, Zürich, Bern und Lausanne stationiert sind und 8 Agusta A 109 K2 auf den sechs Gebirgsbasen Erstfeld, Locarno, Samedan, St. Gallen, Untervaz und Wilderswil. Drei Rettungshelikopter sind jeweils Reservemaschinen, die entweder im technischen Unterhalt sind, oder als Schulungs-
maschinen benötigt werden. Die Jetflotte besteht aus drei Maschinen des gleichen Typs Canadair CL 604 „Challenger“. Nach diesem Theoretischen Teil durften wir auch einen Blick in die Werkstatt sowie in die Einsatzzentrale werfen. Einsatzzentrale und Einsatzbasen sind täglich rund um die Uhr in Bereitschaft. Der Arzt auf der Einsatzzentrale bereitet die Repatriierungen vor und berät Anrufer, die im Ausland erkrankt sind und sich nach geeigneten Medikamenten oder einem Spital erkundigen.

Nach diesem sehr interessanten Einblick ging die Carfahrt weiter Richtung Flums, wo wir im Restaurant Bergmannsstube das Mittagessen einnahmen. Um 14.00 Uhr bis fast gegen 17.00 Uhr besichtigten wir die Forschungsstation Hagerbach. Dabei handelt es sich um eine Anlage mit über 4.5 Km Länge, bei der die Feuerwehren und andere Sicherheits-
organisationen den Ernstfall üben können, aber auch um Erfahrungen zu sammeln im Umfeld eines Tunnels, vom Bau bis zum Betrieb. Sehr gespannt waren wir natürlich auf das „live Feuer“ im Tunnel, dass wir extra gebucht hatten. Die Demonstration hielt dann allerdings nicht ganz das, was sie versprach. Jeder Angehörige der Feuerwehr hatte in seiner Karriere schon „heissere“ Situationen erlebt, sei es im Einsatz oder an einer entsprechenden Übung.

Danach ging es weiter nach Glarus wo wir die Zimmer im Hotel oder in der Truppen-
unterkunft bezogen. Nach dem ausgiebigen Nachtessen im Hotel Stadthof gingen die jüngeren unter uns, trotz strömendem Regen, an die „Dorfchilbi“ in Ennenda die für zwei Mitglieder die ganze Nacht dauerte.

Am Sonntagmorgen nach dem Frühstück ging es bei Regen weiter nach Elm in die Schiefer-
tafelfabrik, wo wir einen Glarner Aperitif genossen gefolgt von der anschliessenden Führung. Weiter ging es nach Engi Hinterdorf zum Plattenhüttli auf dem Landesplattenberg, wo wir mit Suppe und Spatz aus der Gamelle verköstigt wurden. Bei der Besichtigung des Stollensystems im Landesplatenberg wurde uns wieder einmal vor Augen geführt, unter was für schlechten Bedingungen unsere Vorfahren im Bergbau gearbeitet haben. Nach einer kleinen Wanderung zurück zum Car, neigte sich unsere Reise langsam dem Ende zu und wir trafen kurz nach 19 Uhr wieder wohlbehalten in Nussbaumen ein.

Besten Dank an Lorenz für die Organisation.



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